Selbstmedikation und die Rolle von Pharmazeuten: Machen Sie mit beim Twitter-Chat zum Thema Antibiotikaresistenz

18. November 2014, Kopenhagen, Dänemark

Auf einem Twitter-Chat am 18. November 2014 (13.00 bis 14.00 Uhr MEZ) werden Experten vom WHO-Regionalbüro für Europa und seinen Partnerorganisationen auf Fragen über Antibiotikaresistenz antworten.

Der Chat ist Teil weltweiter Aktivitäten und findet anlässlich des Europäischen Antibiotikatages (EAAD) auch in der Europäischen Region der WHO statt, um die Bedeutung eines umsichtigen Umgangs mit Antibiotika hervorzuheben.

An der Veranstaltung nehmen Experten des WHO-Regionalbüros für Europa, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC), der Generaldirektion für Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) teil.

In diesem Jahr liegt der inhaltliche Schwerpunkt des EAAD auf der wichtigen Rolle der Apotheker bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen und ist im breiteren Themenfeld der Gefahren der Selbstmedikation und der Bedeutung einer ordnungsgemäßen ärztlichen Diagnose vor Einnahme von Antibiotika angesiedelt.

Wie Sie Fragen senden können

Twittern Sie Ihre Fragen auf Englisch an @WHO_Europe bzw. auf Russisch an @WHO_Europe_RU (Hashtag #EAAD).

Wenn Sie an dem Live-Chat nicht teilnehmen können, hinterlassen Sie Ihre Fragen an die Experten auf der Facebook-Seite des Regionalbüros.

Hintergrund

Antibakterielle Medikamente, auch Antibiotika genannt, werden zur Prävention und Behandlung von bakteriellen Infektionen wie Tuberkulose, aber auch von Blut-, Wund- und Atemwegsinfektionen sowie sexuell übertragenen Infektionen eingesetzt. Ihr übermäßiger oder unzureichender bzw. unsachgemäßer Gebrauch hat zur Ausbreitung von Arzneimittelresistenzen geführt.

Der übermäßige Gebrauch bzw. Missbrauch von Antibiotika in der Human- und Veterinärmedizin wie auch in der Nahrungsmittelindustrie kann zur Entstehung weiterer resistenter Bakterien und Gene führen, die die menschliche Gesundheit gefährden.

Antibiotikaresistenz, insbesondere in Verbindung mit Krankenhausinfektionen, wird heute zunehmend als vorrangiges gesundheitspolitisches Thema angesehen. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt darin, dass neue Medikamente nicht schnell genug auf den Markt kommen, sodass es entscheidend darauf ankommt, die Wirksamkeit der vorhandenen Medikamente zu erhalten.