Twitter-Chat: Fragen Sie die Experten zum Thema Antibiotikaresistenz

18. November 2015, 13.00–14.00 Uhr MEZ

Anlässlich des Europäischen Antibiotikatages und der ersten Weltantibiotikawoche veranstaltet das WHO-Regionalbüro für Europa zusammen mit seinen Partnerorganisationen einen Live-Twitter-Chat zum Thema Antibiotikaresistenz. Ihre Fragen werden von Experten des WHO-Regionalbüros für Europa, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, der Europäischen Arzneimittelagentur, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und der Generaldirektionen für Forschung bzw. Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission beantwortet.

Der Chat findet am Mittwoch, den 18. November 2015 von 13.00 bis 14.00 Uhr MEZ statt.

Er ist Teil einer weltweiten Diskussion, die am 18. November 2015 zum Thema #AntibioticResistance stattfindet und die in Australien und Neuseeland beginnt und sich über Südostasien und Europa bis auf den amerikanischen Kontinent fortsetzt.

Wie Sie Fragen senden können

Bitte senden Sie Ihre Fragen als Tweets an @WHO_Europe bzw. @WHO_Europe_RU mit dem Hashtag #EAAD oder #AntibioticResistance.

Wenn Sie an dem Live-Chat nicht teilnehmen können, hinterlassen Sie Ihre Fragen an die Experten auf der Facebook-Seite des Regionalbüros.

Hintergrund

Antibakterielle Medikamente, auch Antibiotika genannt, werden zur Prävention und Behandlung von bakteriellen Infektionen wie Tuberkulose, aber auch von Blut-, Wund- und Atemwegsinfektionen sowie sexuell übertragenen Infektionen eingesetzt. Ihr übermäßiger oder unzureichender bzw. unsachgemäßer Gebrauch hat zur Ausbreitung von Arzneimittelresistenzen bei Bakterien und anderen Krankheitserregern geführt, durch die der Behandlungserfolg gefährdet wird.

Je mehr Antibiotika zum Einsatz kommen, desto mehr steigt die Gefahr einer Resistenzbildung. Die zunehmende Verwendung von Antibiotika als Wachstumsförderer in der Lebensmittelindustrie kann zur Entstehung weiterer resistenter Bakterien führen, die die menschliche Gesundheit gefährden.

Antibiotikaresistenz, insbesondere in Verbindung mit Krankenhausinfektionen, wird heute zunehmend als vorrangiges gesundheitspolitisches Thema angesehen. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt darin, dass neue Medikamente nicht schnell genug auf den Markt kommen.