Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC) – Veröffentlichung eines internationalen Berichts

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Brüssel, 15. März 2016

Seit 30 Jahren liefert die Studie über das Gesundheitsverhalten von Kindern im schulpflichtigen Alter (HBSC) Informationen zu Gesundheit, Wohlbefinden, sozialem Umfeld und Gesundheitsverhalten von Jungen und Mädchen im Alter von 11, 13 und 15 Jahren. Der neueste internationale Bericht, der den Titel „Ungleich aufgewachsen: geschlechtsbedingte und sozioökonomische Unterschiede in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden junger Menschen" trägt, wird am 15. März 2016 in Brüssel veröffentlicht. 

In dem Bericht werden Daten aus 42 Ländern über eine Bandbreite neuer Themen – wie Beziehungen zu Gleichaltrigen und familiäre Unterstützung, das schulische Umfeld, Migration, Online-Mobbing und ernste Verletzungen – mit den eher traditionellen Daten über Alkohol- und Tabakkonsum, psychische Gesundheit und Ernährungsverhalten verbunden. Weiterhin enthält er Daten zu den Unterschieden zwischen den Geschlechtern und zu Verhaltensänderungen in der Altersgruppe der 11- bis 15-Jährigen erläutert, da in dieser Phase eine zunehmende Selbstbestimmung erfolgt, die sich darauf auswirken kann, wie sich Gesundheit und Gesundheitsverhalten entwickeln und im Erwachsenenalter fortsetzen. In dem Bericht werden sozioökonomische Unterschiede sowie Schwankungen zwischen den einzelnen Ländern und Regionen hervorgehoben. Darüber hinaus werden Chancen für politische Maßnahmen aufgezeigt, zumal die Ergebnisse auch die Bedeutung der übergeordneten sozialen Rahmenbedingungen und deren mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen verdeutlichen. 

Die HBSC-Studie wird von der WHO in länderübergreifender Zusammenarbeit alle vier Jahre durchgeführt. Frühere Berichte sind online erhältlich.