Welt-Malaria-Tag 2016: Malaria ein für alle Mal besiegen

25. April 2016

Malaria ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die von Parasiten verursacht wird, die durch die Stiche infizierter Stechmückenweibchen auf den Menschen übertragen werden. Die Seuche ist jährlich weltweit immer noch für über 400 000 Todesfälle verantwortlich und gefährdet ca. 3,2 Mrd. Menschen – fast die Hälfte der Weltbevölkerung.

Der Welt-Malaria-Tag wird weltweit jährlich am 25. April begangen. Sein Ziel ist die Sensibilisierung für die weltweite Malarialast sowie für Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der Krankheit. Das diesjährige Thema („Malaria ein für alle Mal besiegen") spiegelt die Zukunftsvision von einer malariafreien Welt wider, wie sie in der Globalen Fachstrategie gegen Malaria (2016–2030) zum Ausdruck kommt.

Vor dem Welt-Malaria-Tag 2016 hat die Europäische Region der WHO angekündigt, dass sie ihr für 2015 gestecktes Ziel einer Unterbrechung der autochthonen Übertragung der Malaria erreicht hat.