Fachkonsultation der Europäischen Region zum Zika-Virus

22.–24. Juni 2016, Lissabon

Vom 22. bis 24. Juni 2016 wird eine Fachkonsultation zum Thema Zika-Virus die 22 Länder aus der Europäischen Region der WHO in Lissabon zusammenführen, in denen eine hohe bis moderate Wahrscheinlichkeit für die Ausbreitung des Zika-Virus besteht.

Die Konsultation folgt der Veröffentlichung einer Bewertung zum Ausbruch der Zika-Viruskrankheit in der Europäischen Region, wonach die Risiken im Frühsommer und im Sommer eher als gering bis moderat zu bewerten sind. Das Risiko ist dort am größten, wo Aedes-Mücken natürlich vorkommen.

Rund 80 Experten aus den Bereichen Epidemiologie, Entomologie, Labordiagnose von Arboviren und Risikokommunikation im Notfall sowie Sachverständige der WHO aus den Regionalbüros für Amerika und Europa und aus dem Hauptbüro, Partnerorganisationen und maßgebliche Akteure werden einschlägige Aktivitäten und entsprechende Empfehlungen und Leitlinien erörtern, abstimmen und priorisieren.

Konkret werden die Teilnehmer:

  • Eine Bestandsaufnahme zur globalen Epidemie der Zika-Viruskrankheit machen und Erfahrungen betroffener Länder aus erster Hand erhalten,
  • Erfahrungen mit Vorsorge- und Gegenmaßnahmen in Bezug auf Dengue- und Chikungunya-Ausbrüche in Ländern der Europäischen Region austauschen,
  • Bedürfnisse, Engpässe und Dringlichkeiten im Falle eines Ausbruchs der Zika-Viruskrankheit bestimmen und Reaktionsabläufe mit Unterstützung durch die WHO festlegen.

Während der Konsultation soll ein Konsens gefunden werden, wie sich die Europäische Region am besten auf eine Ausbreitung des Zika-Virus vorbereitet und welche Gegenmaßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind.