Folkemødet - ein Volksfest der Demokratie

16.–19. Juni 2016, Insel Bornholm (Dänemark)

Können wir einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Arzneimitteln fördern? Wer ist Schuld am Komasaufen junger Menschen? Diese und weitere provozierende Fragen werden im Laufe zweier Veranstaltungen gestellt werden, die im Rahmen des Programms der Vereinten Nationen für das Folkemødet vom 16. bis 19. Juni 2016 auf der dänischen Insel Bornholm stattfinden.

Zum ersten Mal wird sich das Regionalbüro gemeinsam mit Vertretern der anderen sieben VN-Organisationen in Dänemark an diesem dänischen Demokratiefestival beteiligen. 

Arzneimittel und Gesellschaft – welche Herausforderungen erwarten uns?
Donnerstag, 16. Juni, 16.00–17.00, im VN-Zelt, B5

Unterm Strich hat sich der Einsatz von Impfstoffen und Arzneimitteln sehr positiv auf die Mortalität von Kindern und Erwachsenen ausgewirkt. Allerdings sind neue Arzneimittel teuer. Wie priorisiert die WHO die Anwendung von Arzneimitteln und wie können wir einen verantwortungsvolleren Umgang in der Zukunft erreichen. 

Junge Dänen sind wahrscheinlich Weltmeister im Trinken – lässt sich das ändern?
Samstag, 18. Juni, 16.00–17.00, im VN-Zelt, B5

Die Komasaufraten junger Europäer sind erschreckend hoch und Alkohol ist der wichtigste mit vorzeitigen Todesfällen junger Menschen verknüpfte Faktor. Im Vergleich zu anderen Ländern liegen junge Dänen hier an der Spitze. Wer ist daran Schuld und was ist dagegen zu tun? 

Verfolgen Sie die Diskussionen

Folgen Sie den Organisationen der Vereinten Nationen unter #FNfmdk. Das gesamte Festival finden Sie unter #fmdk. 

Über das Folkemødet

Folkemødet ist ein jährlich auf der dänischen Insel Bornholm in der Gemeinde Allinge stattfindendes politisches Festival. Es bietet ein dynamisches Forum für Gespräche mit Bürgern zu brennenden Themen wie Gesundheit unter Einbeziehung vieler unterschiedlicher Akteure. Zu den Organisatoren der Veranstaltungen und Diskussionen zählen dieses Jahr VN-Organisationen, Ministerien, Lokalbehörden, Politiker, Patientenverbände und nichtstaatliche Organisationen, Journalisten, Prominente, Künstler, Musiker, Gewerkschaften und die Privatwirtschaft. Das Festival ist seit seinen Anfängen 2011 jedes Jahr gewachsen und lockte 2015 bereits mehr als 100 000 Besucher an.