Hochrangige Konsultation über die Verhinderung der Wiedereinführung der Malaria in die Europäische Region der WHO

Aschgabat (Turkmenistan), 21.–22. Juli 2016

Am 20. April 2016 verkündete die WHO, dass die Europäische Region als erste unter den WHO-Regionen die Unterbrechung der einheimischen Malariaübertragung erreicht habe. Nun wollen die Länder der Europäischen Region, die in Bezug auf eine Wiedereinführung der Krankheit gefährdet sind, gemeinsam für den Schutz dieser Errungenschaft kämpfen.

Da eine Einschleppung des Virus aus Ländern, in denen Malaria endemisch ist, zu einem Wiederaufflammen der autochthonen Übertragung führen kann, sind neben einer ständigen Wachsamkeit auch ein starker politischer Wille und ein entsprechendes finanzielles Engagement notwendig, um die Zertifizierung der Europäischen Region als malariafrei aufrechtzuerhalten. Die Teilnehmer an der Konsultation werden über ihre Erfolge bei der Eliminierung der Malaria berichten und das Bekenntnis ihrer Länder zur Verhinderung einer Wiedereinbürgerung der Krankheit bekräftigen. 

An der Veranstaltung werden 50 Repräsentanten aus den Ländern (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Russische Föderation, Tadschikistan, Türkei und Turkmenistan), Experten aus dem Hauptbüro der WHO und den Regionalbüros für Europa und den Östlichen Mittelmeerraum sowie eine Reihe von Vertretern von Partnerorganisationen teilnehmen.