23rd annual meeting of Regions for Health Network

Kaunas (Litauen), 22.–23. September 2016

Die Verwirklichung einer gesunden und nachhaltigen Gesellschaft und die Verbesserung von Integration, Inklusion und Zusammenhalt auf der subnationalen, regionsweiten und globalen Ebene sind die Themen der 23. Jahrestagung des Netzwerks Regionen für Gesundheit (RHN) der WHO. Die Tagung findet vom 22. bis 23. September 2016 in Kaunas (Litauen) statt.

In diesem Jahr gibt es auf der Tagung des RHN zwei Neuerungen.

  1. Zum einen wird die WHO-Regionaldirektorin für Europa, Zsuzsanna Jakab, an der Veranstaltung teilnehmen und so die uneingeschränkte Unterstützung durch die WHO signalisieren und damit die Tagung aufwerten.
  2. Zum anderen wird das RHN seine Tagung für Politiker und andere Entscheidungsträger sowie Fachpersonal öffnen, um zu gewährleisten, dass in den Diskussionen sowohl die fachlichen als auch die politischen Argumente zur Sprache kommen, die für die Umsetzung fachlicher Programme benötigt werden.

Die 23. Jahrestagung verfolgt mehrere Ziele, darunter die Untersuchung des Beziehungsgeflechts zwischen horizontalen Maßnahmen – d. h. zwischen Konzepten und Politikbereichen – und vertikalen Maßnahmen durch eine Vielzahl von Interessengruppen und die Allgemeinheit.

Von der Tagung wird eine Reihe von Ergebnissen erwartet.

  • Sensibilisierung der Mitglieder des RHN für die Stoßrichtungen zur Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung auf der globalen und der regionsweiten Ebene und Bestimmung der Aufgaben der Regionen und Erörterung der Modalitäten für die Umsetzung.
  • Erstellung einer Übersicht über Maßnahmen des RHN seit Oktober 2015.
  • Entscheidungen über Kooperationen im Bereich Umwelt und Gesundheit und Festlegung der nächsten Schritte.
  • Unterrichtung der Mitglieder des RHN über die Strategie zur Förderung der Gesundheit von Frauen, Erörterung der Aufgaben der Regionen und Festlegung der nächsten Schritte für eine Umsetzung der Strategie auf der subnationalen Ebene.
  • Durchführung einer Kartierung ressortübergreifender Maßnahmen auf der subnationalen Ebene (RHN) und Einigung auf maßgebliche Entscheidungen.
  • Erörterung der Modalitäten und der Bereiche für eine Zusammenarbeit zwischen dem RHN und dem Gesunde-Städte-Projekt der WHO, die in das Manifest von Kaunas aufgenommen werden.
  • Festlegung der nächsten Schritte für die Partnerschaft zwischen Universitäten in den Regionen des RHN.
  • Festlegung von Etappenzielen für das RHN im Zeitraum 2016–2017.