Erste Zusammenkunft des Globalen Netzwerks zur Warnung und Reaktion bei Krankheitsausbrüchen in der Europäischen Region der WHO

12. bis 13. Oktober 2016 in St. Petersburg (Russische Föderation) stattfinden

Die erste Zusammenkunft des Globalen Netzwerks für Warnungen und Gegenmaßnahmen (GOARN) in der Europäischen Region wird vom 12. bis 13. Oktober 2016 in St. Petersburg (Russische Föderation) stattfinden.

Hintergrund

Das GOARN ist ein weltweites Netz aus Facheinrichtungen, die auf gesundheitliche Notlagen spezialisiert sind. Die internationalen Gegenmaßnahmen werden von der WHO mit Ressourcen des GOARN koordiniert, wobei GOARN gewährleistet, dass die erforderlichen fachlichen Fertigkeiten zur rechten Zeit am rechten Ort eingesetzt werden.

Im Rahmen der Reform der Arbeit der WHO zur Bewältigung gesundheitlicher Notlagen hatten die Mitgliedstaaten gefordert, dass die Kapazitäten des GOARN für Risikobewertung, Handhabung, Kommunikation und Gegenmaßnahmen durch langfristige Investitionen gestärkt werden und die WHO ihre Partnerschaften mit GOARN, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft ausbaut.

Stärkung des europäischen Beitrags zu internationalen Gegenmaßnahmen

Zur Tagung in St. Petersburg werden rund 100 Teilnehmer aus der Europäischen Region der WHO erwartet, hierunter Partner des GOARN und Einrichtungen insbesondere aus russischsprachigen Ländern, die an einer Mitgliedschaft im Netzwerk interessiert sind. So soll der Beitrag der Region zum globalen Ansatz der Gegenmaßnahmen im Krisenfall gestärkt werden.

Das Regionalbüro und das Team für operative Unterstützung des GOARN im Hauptbüro in Genf veranstalten diese Tagung in Zusammenarbeit mit der Föderalen Aufsichtsbehörde für Verbraucherschutz und menschliches Wohlbefinden mit Unterstützung durch die Russische Föderation.

Konkret werden von der Tagung folgende Ergebnisse erwartet:

  • Verbesserter Einsatz von Fachwissen, Koordination und Teams durch die GOARN-Partner in der Region und weltweit;
  • Prüfung der Unterstützung wichtiger Gesundheitseinsätze, hierunter während des Ebola-Ausbruchs in Westafrika, und der Erfahrungen aus Einsätzen des GOARN;
  • Interessebekundungen neuer Partnerorganisationen aus der Region am GOARN;
  • Erarbeitung eines Plans der GOARN-Aktivitäten in der Region im Zeitraum 2016–2017 sowie Bildung von Gruppen zu seiner Umsetzung;
  • Einbindung der Planung des GOARN in das neue Programm der WHO für gesundheitliche Notlagen mit Schwerpunkt auf Europa.