4. Forum der Gesundheitsminister der Länder Südosteuropas: Gesundheit, Wohlbefinden und Wohlstand in Südosteuropa bis 2030 angesichts der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

3. und 4. April, Chisinau (Republik Moldau)

Am 3. und 4. April 2017 kommen die Gesundheitsminister der neuen Länder im Südosteuropäischen Gesundheitsnetzwerk (SEEHN) in Chisinau (Republik Moldau) zu ihrem vierten Forum zusammen. Es wird gemeinschaftlich von der Präsidentin des SEEHN und Gesundheitsministerin der Republik Moldau, Frau Ruxanda Glavan, und der WHO-Regionaldirektorin für Europa Dr. Zsuzsanna Jakab veranstaltet.

Das 4. Forum findet unter dem Motto „Gesundheit, Wohlbefinden und Wohlstand in Südosteuropa bis 2030 angesichts der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ statt und soll einen Eckpunkt für die künftige gesundheitspolitische Zusammenarbeit in Südosteuropa setzen. Das Forum bietet Gelegenheit zu einer fundierten Erörterung der grundsätzlichen und fachlichen Aspekte der Zusammenarbeit sowie einer weiteren Vertiefung der Partnerschaft unter den Mitgliedern des SEEHN. Situation und Problematik hinsichtlich nichtübertragbarer Krankheiten, allgemeiner Gesundheitsversorgung, grenzüberschreitender Gesundheitspolitik, Notlagen und Migration werden ebenso erörtert wie gemeinsame Maßnahmen zu den sozioökonomischen Determinanten von Gesundheit.

Hintergrund

Das SEEHN ist ein politisch-institutionelles Forum, das 2001 zur Förderung von Frieden, Versöhnung und Gesundheit in Südosteuropa geschaffen wurde. Es umfasst Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Israel (seit 2011), die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Republik Moldau, Rumänien und Serbien. 2015 veränderte das Gründungsmitglied Kroatien seinen Status in den eines Partners. Zwischen 2001 und 2009 dienten das Regionalbüro und der Europarat dem SEEHN als Sekretariat und unterstützten es mit verschiedenen Gesundheitsprojekten.