Vierte hochrangige Tagung der Initiative kleiner Länder: Aufbau widerstandsfähiger und gesunder Gemeinschaften

Valletta (Malta), 26. und 27 Juni 2017

Am 26. und 27. Juni 2017 lädt Malta zur Vierten hochrangigen Tagung der Initiative kleiner Länder ein, der acht Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO mit einer Bevölkerungszahl von unter einer Million angehören. Die Tagung wird sich auf das Thema Widerstandskraft konzentrieren, das zugleich eine der vier Querschnittsprioritäten aus „Gesundheit 2020“ sowie eine der tragenden Säulen für die Umsetzung der Ziele und Zielvorgaben aus der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist. Die Tagung wird eine einzigartige Gelegenheit zum Austausch von optimaler Theorie und Praxis in der Stärkung der Widerstandskraft von Personen, Gemeinschaften und Systemen bieten und zeigen, dass Widerstandskraft ein grundlegendes Element von Gesundheitssystemen und ein mächtiger Katalysator von Prozessen ist, die von „Gesundheit 2020“ inspiriert sind, etwa partizipatorische (gesamtgesellschaftliche und gesamtstaatliche) Ansätze sowie Ansätze des Lebensverlaufs.

Aufbauend auf der Arbeit der kleinen Ländern des vergangenen Jahrs werden Fallstudien über ressortübergreifende Maßnahmen und die Anwendung des Lebensverlaufansatzes vorgestellt, Adipositas im Kindesalter als wichtiges Thema für kleine Länder behandelt und ein Ergebnisdokument formuliert werden, das die Gesundheitsminister am Ende der Tagung absegnen sollen. Die Erklärung soll handlungsorientiert sein und innovative Lösungen anregen, die sich im Kontext kleiner Länder als hochwirksam erwiesen haben.

Die wichtigsten Ziele der Veranstaltung lauten:

  • Analyse der Rolle kleiner Länder in der Förderung wirksamer Praktiken zur Bewältigung der Adipositas im Kindesalter sowie Konsensbildung zur Abschlusserklärung;
  • Erörterung der besten Praktiken zur Ausweitung des Zugangs zu bezahlbaren Arzneimitteln in kleinen Ländern;
  • Prüfung der Fortschritte in der Arbeit des Gesundheitsinformations-Netzwerks der kleinen Länder und ihrer unmittelbaren Relevanz für seine Mitglieder;
  • aktuelle Gesundheitsinformationen aus der Europäischen Region von Nutzen für die kleinen Länder;
  • Gewinnung der Medien als Partner für Gesundheit und Entwicklung durch Aufbau einer kritischen Masse aus Medienprofis in den teilnehmenden Ländern.