Tagung der Leiter der nationalen HIV-Programme der Länder Osteuropas, Zentralasiens und der Länder, die nicht der EU oder dem EWR angehören

Kopenhagen, 25.–26. September 2017

Sinn und Zweck der Tagung ist es, die beteiligten Länder Osteuropas und Zentralasiens sowie die Länder, die nicht der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum angehören, bei der Erstellung bzw. Aktualisierung eines umfassenden Überblicks über nationale Strategien und Aktionspläne zur Bekämpfung von HIV zu unterstützen. Die Teilnehmer werden über die neuesten Erkenntnisse und über bewährte Praktiken in Bezug auf Prävention, Tests, Behandlung und Betreuung im Bereich HIV sowie etwaige Koinfektionen (Hepatitis C, Tuberkulose) informiert und erhalten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu diesen Themen. Die WHO wird über ihre neuesten Publikationen und Leitlinien auf diesem Gebiet informieren.

Die Diskussionen werden sich mit folgenden Themen befassen:

  • Präventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Wirkung und Effektivität von Maßnahmen zur Bekämpfung von HIV in der Europäischen Region der WHO;
  • Ausweitung der HIV-Tests in Verbindung mit der Ausweitung des Zugangs zur Therapie;
  • Ausweitung der HIV-Therapien und Verknüpfungen zur Betreuung mit den Ziel einer erhöhten Akzeptanz der Therapie;
  • Stärkung der HIV-Surveillance und der Beobachtung als Grundlage für die Entscheidungsfindung; und
  • finanzielle Nachhaltigkeit und innovative Interventionen für ein schnelleres Reagieren der nationalen Programme.

Zu den Teilnehmern gehören Vertreter einschlägiger Abteilungen von Gesundheitsministerien und Koordinatoren der nationalen HIV-Programme von 23 Ländern, die nicht der EU oder dem EWR angehören, aber auch Vertreter von Netzwerken der Zivilgesellschaft, einschlägigen Organisationen der Vereinten Nationen und internationalen Partnern, die mit der Bekämpfung der HIV-Epidemie in der Europäischen Region befasst sind.