Lehrgang zum Thema nichtübertragbare Krankheiten, Alkoholkonsum und Straßenverkehrsunfälle

Moskau, 12.–15. März 2018

Hiermit möchte das WHO-Regionalbüro für Europa seinen dritten Lehrgang in Moskau zum Thema nichtübertragbare Krankheiten ankündigen, dessen inhaltliche Schwerpunkte auf der Rolle von Alkoholkonsum bei nichtübertragbaren Krankheiten und Straßenverkehrsunfällen liegt. Die Schulung ist für Teilnehmer aus Ländern der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) und anderen Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) konzipiert.

Das Ziel des viertägigen Kurses besteht darin, die Mitgliedstaaten bei der Verbesserung von nationalen Maßnahmen sowie von Kooperationen zur Förderung der positiven Effekte von Praktiken in den Bereichen Gesetzgebung, Rechtsdurchsetzung und soziales Marketing auf die Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten und Trunkenheit am Steuer zu unterstützen. Der Lehrgang wird von der Russischen Föderation gemeinsam mit internationalen Experten sowie Vertretern der Ersten Moskauer Staatlichen Medizinischen Universität I. M. Sechenov durchgeführt. Die Schulung wird vom WHO-Regionalbüro für Europa im Rahmen des Projekts zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten angeboten und durch einen freiwilligen Beitrag des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation finanziert.

Die Schulung dient folgenden Zielen:

  • Überblick über die durch nichtübertragbare Krankheiten und Straßenverkehrsunfälle bedingte Krankheitslast;
  • Untersuchung der Querassoziationen von Risiken und Vorteilen zwischen nichtübertragbaren Krankheiten und Trunkenheit am Steuer und Diskussion über durch Alkoholkonsum bedingte nichtübertragbare Krankheiten und Straßenverkehrsunfälle;
  • Untersuchung von in den Ländern der EAWG durchgeführten Fallstudien von Gesetzesanalysen zum Thema Trunkenheit am Steuer;
  • Prüfung wirksamer Grundsatzoptionen und juristischer Lösungsansätze gegen Trunkenheit am Steuer und Untersuchung von Wegen zur Stärkung von Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Justiz und Vollzug;
  • Untersuchung der positiven Effekte von gemeinsamen Lösungsansätzen wie nachhaltigen Verkehrskonzepten und Notfallversorgung;
  • Einrichtung und Vertiefung professioneller Kapazitäten und Netzwerke zur Ermöglichung von Fortschritten bei der Reduzierung von durch Alkoholkonsum bedingten nichtübertragbaren Krankheiten und Straßenverkehrsunfällen.

Der Lehrgang setzt in hohem Maße auf Präsentationen über die Länder des EAWG und der NUS sowie auf vorbildliche Praktiken aus der gesamten Europäischen Region der WHO. Die gegenseitigen positiven Effekte der Bekämpfung von durch Alkoholkonsum bedingten nichtübertragbaren Krankheiten und Straßenverkehrsunfällen werden erörtert und gemeinsame Lösungsansätze untersucht.

Das Seminar findet in englischer und russischer Sprache statt.

Zielgruppe

Zielgruppe dieses Lehrgangs sind staatliche Experten, die an Gesetzgebungs- und anderen Entscheidungsprozessen in den Bereichen Alkoholkonsum und Straßenverkehrssicherheit beteiligt sind.