Global Health Histories Seminar 107 über kulturelle Kontexte von Gesundheit: Impfskepsis. Warum verweigern einige Menschen Impfungen?

3. Juli 2018, 12:30–13:30 Uhr MESZ

Allgemein wird anerkannt, dass Impfungen zu den besten Investitionen nicht nur zugunsten von Gesundheit, sondern auch im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung gehören. Trotz der enormen positiven Auswirkungen von Impfmaßnahmen auf die Bekämpfung und Eliminierung von vermeidbaren Erkrankungen verzögern oder verweigern einige Betreuungspersonen und Gesundheitsfachkräfte bewusst Impfungen.

Impfskepsis stellt für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in der Europäischen Region eine Bedrohung dar und ist eine der größten Herausforderungen, denen sich Politiker, Entscheidungsträger, Impfprogramme und die Gesellschaft gegenübersehen. Impfskepsis ist sehr kontextabhängig, und in der Europäischen Region der WHO werden die unterschiedlichsten Gründe für Impfakzeptanz, Impfverzögerung und Impfverweigerung vorgebracht.

In diesem gemeinsam vom WHO-Regionalbüro für Europa und dem WHO-Kooperationszentrum für weltweite Gesundheitsgeschichte bei der Universität York (Vereinigtes Königreich) organisierten Seminar werden internationale Fachleute den historischen, ökologischen, kulturellen und sozialen Kontext von Impfskepsis betrachten und deren Auswirkungen auf die heutigen Impfprogramme erörtern.

Redner

Heidi Larson, London School of Hygiene and Tropical Medicine (Vereinigtes Königreich)

Robb Butler, WHO-Regionalbüro für Europa

Diskutieren Sie mit

Für weitere Auskünfte und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an: euGHH@who.int.

Die Veranstaltung wird live übertragen über http://www.euro.who.int/ghh. Beteiligen Sie sich über Twitter an der Diskussion (Hashtag #GHHistories).