Länderübergreifende Tagung über die Fortschrittsbeschleunigung zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit in der Europäischen Region

Hauranitai Shulika

30.–31. August 2018, Stockholm

Am 30. und 31. August 2018 werden politische Entscheidungsträger, Fachleute und Vertreter von WHO-Kooperationszentren und Entwicklungshilfepartnern in Stockholm zusammenkommen, um die in den zwei Jahren seit Annahme des Aktionsplans zur Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit auf Länderebene erzielten Fortschritte zu bewerten.

Der Aktionsplan, der darauf angelegt war, für Fortschritte im Hinblick auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Region zu sorgen, wurde 2016 von den Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO und dem WHO-Regionalkomitee für Europa angenommen. In diesem Zusammenhang verpflichteten sich die beteiligten Mitgliedstaaten, Maßnahmen zu ergreifen, um die sexuelle und reproduktive Gesundheit in ihren Ländern in einer Reihe von zentralen Bereichen zu verbessern, etwa durch den Abbau von Benachteiligungen.

Die bevorstehende länderübergreifende Tagung wird gemeinsam ausgerichtet von der Schwedischen Gesundheitsbehörde (Folkhälsomyndigheten), dem Regionalbüro für Osteuropa und Zentralasien des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) und dem WHO-Regionalbüro für Europa.

Sie wird einer Vielzahl zentraler Fachleute aus dem Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit Gelegenheit bieten, die erzielten Fortschritte zu erörtern und sich über ihre Erfolge und die bezüglich der Umsetzung des Aktionsplans bestehenden Hindernisse auszutauschen.

Auch wenn die Mitgliedstaaten für 2019 einen Fortschrittsbericht erarbeiten werden, ermöglicht diese Tagung den Delegierten, in einem weniger formellen Umfeld Entwicklungen zu diskutieren und sich über Ideen auszutauschen. Sie werden sich mit Fallstudien positiver Ergebnisse aus ausgewählten Ländern befassen und an Podiumsdiskussionen und Sitzungen teilnehmen, bei denen es schwerpunktmäßig um die für eine beschleunigte Verbesserung im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit in der Europäischen Region der WHO erforderlichen Handlungskonzepte, Programme und Systeme gehen wird.

Die Tagung trägt zu den kontinuierlichen Fortschritten in Richtung der Zusagen der Agenda 2030 und der Ziele für nachhaltige Entwicklung bei.

Zur Teilnahme ist eine Nominierung oder Einladung erforderlich.