Tagung der Kooperationszentren der WHO für den Ausbau von Kapazitäten zur Bekämpfung der Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten und zur Verbesserung der Surveillance in der Europäischen Region der WHO

Moskau, 5.–6. Dezember 2018

Die mit den Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten und mit Surveillance befassten Kooperationszentren der WHO werden für zwei Tage im Europäischen Büro der WHO für die Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten in Moskau zusammenkommen, um zu erörtern, wie sich in der Europäischen Region bessere Evidenz gewinnen, umfassendere Maßnahmen zur Bekämpfung der Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten und die epidemiologische Überwachung von nichtübertragbaren Krankheiten stärken lassen.

Ziel der Tagung ist es:

  • ein Netzwerk der mit der Prävention und Surveillance nichtübertragbarer Krankheiten befassten Kooperationszentren der WHO aufzubauen und aufzuzeigen, wie das WHO-Regionalbüro für Europa zur Stärkung der Kooperationszentren beitragen könnte – durch die Aktivierung von Synergien und den Ausbau der Forschungskapazitäten in der Region;
  • die Teilnehmer aus den Kooperationszentren der WHO mit den vielversprechendsten Maßnahmen (sog. „best buys“) und anderen vorrangigen Bereichen der Prävention und Surveillance nichtübertragbarer Krankheiten in der Region vertraut zu machen;
  • die gegenwärtigen Aktivitäten der teilnehmenden Kooperationszentren abzubilden und so Lücken bei Evidenz und Fachwissen sowie Mechanismen zu deren Bewältigung aufzudecken;
  • zu erörtern, wie sich die Kooperationszentren in den nächsten drei Jahren an den Aktivitäten des WHO-Regionalbüros für Europa zur Prävention und Surveillance nichtübertragbarer Krankheiten beteiligen können, und einen Aktionsplan mit konkreten zu erbringenden Leistungen auszuarbeiten, anhand derer die Umsetzung in den Ländern unterstützt wird.

Trotz der Verfügbarkeit von Strategien und Aktionsplänen bestehen bei den zur Umsetzung auf Länderebene verfügbaren Kapazitäten erhebliche Unterschiede in der Region. Die Tagung bietet den Fachprogrammen der WHO die Gelegenheit, zusammen mit den Kooperationszentren zu ermitteln, wie die Fachbereiche gestärkt werden können, um zum Kapazitätsausbau in den Ländern beizutragen. Gleichzeitig bietet die Tagung der WHO und den Kooperationszentren die Chance, gemeinsame Forschungsperspektiven zu erörtern und auf dem Weg zur Verwirklichung von Zielvorgabe 3.4 der Ziele für nachhaltige Entwicklung die nächsten Schritte festzulegen.