Herbstseminar über Gesundheitsinformationen und Evidenz für die Politikgestaltung

Den Haag, 28. Januar – 1. Februar 2019

Das Herbstseminar über Gesundheitsinformationen und Evidenz für die Politikgestaltung ist ein interaktiver Workshop, der darauf abzielt, die Fähigkeit der Länder zur Sammlung, Analyse, Meldung und gezielten Nutzung von Evidenz für die Politikgestaltung zu erhöhen.

Die Veranstaltung, deren erster Workshop vom WHO-Regionalbüro für Europa 2013 in Izmir abgehalten wurde, findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. 2014 wurde das Herbstseminar von Polen, 2015 von der Russischen Föderation, 2016 von Rumänien und 2017 von Georgien ausgerichtet. Die Veranstaltung findet normalerweise in der letzten Oktoberwoche statt. Da der Workshop jedoch im vergangenen Jahr nicht zur gewohnten Zeit stattfinden konnte, wurde vereinbart, die Veranstaltung im Januar 2019 nachzuholen.

Die Teilnehmer werden unter weitestmöglicher Nutzung von Daten aus ihren Ländern die vollständige Kette von der Datenerhebung bis zu Grundsatzempfehlungen für die Indikatoren für „Gesundheit 2020“ untersuchen. Diskussionsthemen und Lerninhalte:

  • Komponenten der nationalen Gesundheitsinformationssysteme;
  • Indikatoren für öffentliche Gesundheit allgemein und Indikatoren für Gesundheit und Wohlbefinden im gemeinsamen Kontrollrahmen;
  • Internationale Klassifikation der Krankheiten, 11. Revision;
  • Methoden zur Messung der Krankheitslast in der Europäischen Region: Wissenssynthese und Interpretation;
  • kreative Verfahren zur Entwicklung von Datenvisualisierungen;
  • Instrumente und bewährte Praktiken für die Verringerung der Kluft zwischen Forschung und Politikgestaltung und die Umsetzung von Evidenz in politische Handlungskonzepte.

Zielgruppe für den Kurs sind Gesundheitsexperten, die an der Schnittstelle zwischen Gesundheitsinformationen und -evidenz und Politikgestaltung tätig sind. Das Herbstseminar wird von der Abteilung Information, Evidenz, Forschung und Innovation beim WHO-Regionalbüro für Europa organisiert. Es trägt maßgeblich zum Kapazitätsaufbau für die Europäische Gesundheitsinformations-Initiative bei und ist ein wesentliches Instrument zur Umsetzung von „Gesundheit 2020“ in der Europäischen Region der WHO.