Sechste hochrangige Tagung der kleinen Länder – „Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung: Der Mensch im Mittelpunkt“

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San Marino, 31. März–2. April 2019

In vollem Einklang mit der Essenz von „Gesundheit 2020“, dem Rahmenkonzept der Europäischen Region für Gesundheit und Wohlbefinden, der „Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung“ und des Dreizehnten Allgemeinen Arbeitsprogramms der WHO 2019–2023 orientiert sich das fachliche Programm der sechsten hochrangigen Tagung der kleinen Länder – „Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung: Der Mensch im Mittelpunkt“ an aktuellen wichtigen Ereignissen in der Europäischen Region. Die Tagung positioniert die Initiative kleiner Länder der WHO als ein einzigartiges Forum für zukunftsorientierte Diskussionen.

An der Veranstaltung werden Minister und andere Delegierte aus den elf Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO mit einer Bevölkerung von weniger als einer Million teilnehmen.

Eröffnung der Tagung

Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, wird die Tagung am 31. März eröffnen.

Die Veranstaltung findet zeitgleich mit dem Festakt zur Amtseinführung der beiden neuen Staatsoberhäupter der Republik San Marino statt – einem wichtigen Ereignis, das seit dem 13. Jahrhundert regelmäßig alle sechs Monate stattfindet.

Die Teilnehmer der sechsten hochrangigen Tagung der kleinen Länder werden Gelegenheit haben, der Amtseinführung beizuwohnen, bei der Dr. Tedros als Gastredner auftreten wird.

Programm

Das fachliche Programm der Tagung wird folgende Punkte umfassen:

  • den sozialen und ökonomischen Fußabdruck der Gesundheitssysteme;
  • neue Erkenntnisse aus dem „Sachstandsbericht über gesundheitliche Chancengleichheit“ und ihre Bedeutung für kleine Länder;
  • personelle Ressourcen im Gesundheitswesen auf Grundlage der Empfehlungen der Fachtagung zu personellen Ressourcen im Gesundheitswesen der kleinen Länder in der Europäischen Region der WHO, die am 18. und 19. Dezember 2018 in Venedig abgehalten wurde;
  • ökologische Nachhaltigkeit mit besonderer Schwerpunktlegung auf Gesundheit in Städten und Chancengleichheit;
  • partizipatorische Prozesse und die Einbeziehung der Zivilgesellschaft als ein tatkräftiger Akteur bei der Umsetzung der „Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung“ und des „Fahrplans zur Umsetzung der Agenda 2030 auf der Grundlage von Gesundheit 2020, dem Rahmenkonzept der Europäischen Region für Gesundheit und Wohlbefinden“.

Chancengleichheit im Mittelpunkt sämtlicher Handlungskonzepte

Die Förderung der Chancengleichheit ist entscheidend, um die Fortschritte auf dem Weg zu einer inklusiven und nachhaltigen Entwicklung in der Europäischen Region der WHO zu beschleunigen. Die Tagung wird einen Vortrag über die vorläufigen Ergebnisse des ersten Sachstandsberichts über gesundheitliche Chancengleichheit umfassen, dessen Fokus auf dem aktuellen Stand und den Trends im Bereich Chancengleichheit in den Ländern liegt. Der Sachstandsbericht wurde unter der Federführung des Europäischen Büros der WHO für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung erstellt.

Chancengleichheit ist auch das Thema der Erklärung der kleinen Länder im Jahr 2019 und Schwerpunkt der wichtigsten Initiativen des WHO-Regionalbüros für Europa in diesem Jahr. Die Erklärung bietet den kleinen Ländern – als ideale Umgebung für die Erprobung von Handlungskonzepten und Innovationen – Gelegenheit, weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Unterstützung der strategischen Ziele der WHO zu übernehmen.