Ziele und angestrebte Ergebnisse

Die von der Regierung von Slowenien ausgerichtete hochrangige Konferenz der WHO zum Thema gesundheitliche Chancengleichheit soll eine Bestandsaufnahme der Fortschritte im Bereich gesundheitliche Chancengleichheit vornehmen und Wege erörtern, wie sich diese Fortschritte auf dem Weg zu einem Leben in Gesundheit und Wohlstand für alle in der Europäischen Region der WHO beschleunigen lassen.

Die Konferenz verfolgt dabei die folgenden drei zentralen Ziele:

  • Impulse für Maßnahmen zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit durch Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern über Verhinderung bzw. Abbau gesundheitlicher Ungleichgewichte und Bestimmung der Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung;
  • Untersuchung einer Reihe von Ansätzen, die eine Verbesserung der Politikkohärenz bewirken, eine Einbeziehung der Öffentlichkeit ermöglichen und Investitionen in gesundheitliche Chancengleichheit fördern;
  • Neuaktivierung bestehender Foren und Partnerschaften und Bestimmung neuer Mechanismen und Chancen für die Beschleunigung von Fortschritten hin zu mehr gesundheitlicher Chancengleichheit.

Vertreter der Mitgliedstaaten, von internationalen Organisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft, einschließlich Teilnehmern aus dem Gesundheitswesen wie auch jenen Ressorts, deren Arbeit sich auf die gesundheitliche Chancengleichheit auswirkt, werden zusammenkommen, um die Tagesordnung der Region im Hinblick auf die Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit in den nächsten zehn Jahren zu bestimmen. Im Mittelpunkt ihrer Diskussionen werden dabei die folgenden drei vorrangigen Handlungsfelder stehen:

  • Verwirklichung – Schaffung wesentlicher Voraussetzungen und Abbau von Hindernissen, damit alle sich gesundheitlich wie auch generell im Leben entfalten und gedeihen können.
  • Beschleunigung – Angleichung von Wohlbefinden und Wohlstand der Zurückgelassenen nach oben durch integrierte, bürgernahe Handlungs- und Leistungskonzepte.
  • Beeinflussung – Bemühung um die Einbettung von sozialen Werten wie Gleichstellung, Inklusion, Fairness, Menschenwürde und Wohlbefinden in finanz- und wirtschaftspolitische Handlungskonzepte.

Eine repräsentative Gruppe der Länder aus der Europäischen Region erarbeitet im Rahmen der Externen Beratungsgruppe zur Konferenz eine Abschlusserklärung für die Konferenz. Sofern diese bei der Konferenz angenommen wird, wird sie dem WHO-Regionalkomitee für Europa auf dessen 69. Tagung im September 2019 zur Annahme vorgelegt.