Die Zukunft digitaler Gesundheitssysteme 2.0: sichere und inklusive digitale Gesundheitsangebote für alle

Kopenhagen, 4.–5. März 2020

Das WHO-Regionalbüro für Europa wird zusammen mit dem Norwegischen Zentrum für Forschung im Bereich e-Gesundheit (das als WHO-Kooperationszentrum für digitale Gesundheit und Telemedizin fungiert) und dem Clalit Research Institute (das als WHO-Kooperationszentrum für die Erforschung, Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten fungiert) am 4. und 5. März 2020 in der UN City in Kopenhagen das Zweite Symposium der WHO zur Zukunft digitaler Gesundheitssysteme in der Europäischen Region abhalten.

Die Veranstaltung soll mehr als 500 Teilnehmer, darunter Vertreter von Mitgliedstaaten und Partnerorganisationen sowie maßgebliche Meinungsführer von inner- und außerhalb der Europäischen Region der WHO, an einen Tisch bringen, um Themen von Bedeutung für die Digitalisierung der Gesundheitssysteme zu erörtern.

In der Europäischen Region werden Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Förderung der digitalen Gesundheit durch die Initiative für die Digitalisierung der Gesundheitssysteme erleichtert, mit der die Länder bei der Bewertung und Einführung digitaler Technologien im Zuge ihrer umfassenderen Anstrengungen zur Modernisierung der Gesundheitssysteme und der Leistungserbringung im Gesundheitswesen unterstützt werden sollen. Im Rahmen dieser Initiative wird ein Fahrplan der Europäischen Region für die Digitalisierung der Gesundheitssysteme ausgearbeitet, in dem die Vielzahl der Einflussfaktoren thematisiert wird, die für eine erfolgreiche Einführung digitaler Gesundheitsangebote wichtig sind.

Die Ergebnisse des ersten Symposiums trugen maßgeblich zur inhaltlichen Gestaltung des Fahrplans bei und verdeutlichten die sich verändernden Anforderungen an und Einflüsse auf die Leistungserbringung im Gesundheitswesen, die zentrale Rolle von Gesundheitsdaten und die Bedeutung der Technologie bei der allmählichen Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung.

Das Symposium wird sich in Sitzungen zu drei strategischen Themenblöcken mit der Digitalisierung der Gesundheitssysteme befassen:

  • Themenblock 1: Wesentliche Grundlagen digitaler Gesundheitssysteme
  • Themenblock 2: Sichere und inklusive digitale Gesundheitsangebote
  • Themenblock 3: Künftige Ökosysteme für digitale Gesundheit.

Das zweite Symposium soll:

  • mögliche Einflussfaktoren und Maßnahmen für die Realisierung von Bereichen zu bestimmen, die für die Digitalisierung der nationalen Gesundheitssysteme und die Entwicklung sicherer und inklusiver digitaler Gesundheitsangebote unverzichtbar sind;
  • die Vor- und Nachteile neu entstehender Technologien für die öffentliche Gesundheit zu untersuchen und eine Evidenzgrundlage für deren umfassende Einführung zu schaffen;
  • Ansätze für Gesundheitstechnologien zu finden, die der Entstehung einer digitalen Kluft in den Gesundheitssystemen der Europäischen Region entgegenwirken bzw. sie abschwächen;
  • zur Ausgestaltung des Ansatzes und Inhalts des Fahrplans der Europäischen Region für die Digitalisierung der Gesundheitssysteme beizutragen.

Das Programm des Symposiums wird im Vorfeld der Veranstaltung regelmäßig aktualisiert. Wir empfehlen Ihnen daher, auf der dazu gehörigen Website (siehe nachstehender Link) nach neuesten Informationen über Programm und Redner zu suchen.

Aufgrund der begrenzten Zahl verfügbarer Plätze ist eine Teilnahme an dem Symposium nur mit vorheriger Einladung möglich. Die Tagungssprachen sind Englisch und Russisch.

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind oder Fragen haben, bitten wir Sie, sich an das Organisationsteam für das Symposium (EUDigitalHealth@who.int) zu wenden.