Mortalitätsatlas für Europa. Subnationale Muster (1980/81 und 1990/91)

Regionale Veröffentlichungen der WHO, Europäische Schriftenreihe, Nr.75
1997, 245 Seiten (einschließlich 150 farbiger Karten und Tabellen)
ISBN 92 890 1339 7
Diese Publikation ist nur online erhältlich.

Seit ihrer Gründung verfolgt die WHO das vorrangige Ziel, für alle Völker das höchstmögliche Gesundheitsniveau zu erreichen. Sie bildet nach Möglichkeit Allianzen, die für ihre Tätigkeit von Nutzen sind, und überwacht Fortschritte auf dem Weg zu diesem Ziel, indem sie Statistiken über Krankheit und Tod sammelt und veröffentlicht. Dieser Atlas ist somit das Ergebnis langjähriger Ziele, Aufgaben und Arbeitsmethoden der WHO. Mit der Schaffung dieses Buchs haben die vier wichtigsten Partner, nämlich das Europäische Zentrum der WHO für Umwelt und Gesundheit, die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa sowie das Zentrale Statistikbüro und das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt in den Niederlanden, jedoch bedeutende Schritte vollzogen.

Der Atlas bietet dem Leser nicht nur nationale Durchschnittswerte für sämtliche der wichtigsten Todesursachen in der Europäischen Region der WHO, sondern auch Daten über Regionen innerhalb von Ländern und Informationen in Bezug auf Veränderungen hinsichtlich der Mortalität auf dieser Ebene zwischen den Zeiträumen 1980/81 und 1990/91. Ferner enthält er buchstäblich Bilder über die Gesundheitssituation in der Europäischen Region, auf denen die erhobenen Daten in Form von bunten und aufschlussreichen Karten und Diagrammen dargestellt werden. Durch Darstellung von Unterschieden in Bezug auf Mortalität aufgrund verschiedener Ursachen in der Europäischen Region zeigt der Atlas auch Bereiche auf, in denen noch mehr Untersuchungsbedarf besteht, um die Gründe für diese Unterschiede sowie die geeignetsten Maßnahmen zu ihrer Reduzierung zu bestimmen.

Der Atlas baut auf wesentlichen Grundprinzipien der Arbeit der WHO für mehr Gesundheit für alle auf und kann zu Fortschritten bei der Verwirklichung dieser Zielsetzung beitragen. Er bietet zahlreiche Anregungen und Lösungsansätze für die Politik, die Gesundheitsberufe und alle anderen Akteure, die sich für Fragen von Gesundheit und Chancengleichheit interessieren.