Welche nationalen und subnationalen Maßnahmen und Konzepte auf der Grundlage der mediterranen und nordischen Ernährungsweise werden in der Europäischen Region der WHO empfohlen oder umgesetzt, und gibt es Belege für ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten? (2018)

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Autoren: Jessica Renzella, Nick Townsend, Jo Jewell, João Breda, Nia Roberts, Mike Rayner, Kremlin Wickramasinghe
Zusammenfassender Bericht Nr. 58 des Health Evidence Network
2018, ix + 58 Seiten
ISBN 978 92 890 5301 3

Diese Untersuchung befasst sich mit nationalen und subnationalen Maßnahmen und Konzepten auf der Grundlage der mediterranen (MD) und nordischen Ernährungsweise (ND) in der Europäischen Region der WHO. In Zusammenhang mit der wachsenden Krankheitslast aufgrund nichtübertragbarer Krankheiten und ungesunder Ernährung besteht die Notwendigkeit zur weiteren Untersuchung optimaler evidenzgeleiteter Ernährungsweisen und Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten. Die mediterrane und die nordische Ernährungsweise wurden als regionsspezifische gesunde Ernährungsweisen identifiziert. Zur Unterstützung der Entscheidungsträger bei der Gestaltung kontextspezifischer Nahrungs- und Ernährungskonzepte fasst diese Untersuchung die durch nichtübertragbare Krankheiten bedingte Krankheitslast und die diesbezüglichen Aktivitäten in der Europäischen Region zusammen, erläutert die gesundheitlichen Vorteile der mediterranen und nordischen Ernährungsweise im Hinblick auf nichtübertragbare Krankheiten, beschreibt Maßnahmen und Konzepte aus 15 Ländern, untersucht vier namentlich genannte Studien zur Wirksamkeit der Konzepte zur mediterranen und nordischen Ernährungsweise hinsichtlich ihrer Wirkung auf nichtübertragbare Krankheiten, und befasst sich mit grundsätzlichen Folgen und Handlungsmöglichkeiten. In Zusammenhang mit Konzepten auf der Grundlage der mediterranen und der nordischen Ernährungsweise zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten besteht in der gesamten Europäischen Region Bedarf zur vermehrten Umsetzung von Evidenz in konkrete Maßnahmen, zur Beobachtung und Auswertung der Auswirkungen bestehender Konzepte auf die Resultate im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten und zum Austausch über Aktivitäten auf öffentlichen Plattformen zur Förderung des Informationsaustauschs.